Reiseideen

Ägypten
"Wer Kairo nicht gesehen hat, hat die Welt nicht gesehen. Ihre Erde ist aus Gold, ihr Nil ist ein Wunder, ihre Frauen sind wie schwarzäugige Jungfrauen, ihre Häuser sind Paläste, ihre Luft ist weich und duftend wie Aloeholz. Und wie könnte Kairo anders sein, ist es doch die Mutter der Welt."
Auch zwei Jahrtausende nach Entstehung der Geschichten aus 1001 Nacht übt die größte Stadt der arabischen Welt einen einzigartigen Faszination auf Besucher aus allen Teilen der Welt aus.
Unübertroffen natürlich das Erbe der Pharaonen: Die Pyramiden von Gizeh.
In der Metropole am Nil beeindrucken Sakralbauten islamischer und koptischer Herkunft
wie die Alabastermoschee in der Zitadelle von Kairo
oder die größte Moschee Kairos, die Ahmed Ibn Tulun-Moschee
Bis zum Bau des Assuan-Staudammes (1970 fertiggestellt) trat jedes Jahr im Juli der Fluß über die Ufer und überschwemmte das gesamte Fruchtland, aus denen die Dörfer wie kleine Inseln herausragten. Nach dem Höchststand im September und dem Rückgang des Wassers begann man mit der Aussaat. Dort wo die 10-12 m hohe Schicht aus Nilschlamm sich ablagerte, lag das "schwarze Land". Dieser nie mehr als 20 km breite Streifen und die daneben abrupt beginnende Wüste war die ideale geografische Voraussetzng für die Entwicklung einer der ältesten Hochkulturen, die Herodot treffend als "Geschenk des Nils " bezeichnete. Um die Fluten des Nils unter Kontrolle zu bringen, wurde ein Netz von Deichen und Kanälen geschaffen. Vom Eintreten der Flut hing die Ernte für das nächste Jahr ab. Da die Flut auch manchmal ausblieb, wird in der Geschichte Ägyptens auch von mageren und fetten Jahren erzählt. Zur Bestimmung der Überflutungshöhe diente das bereits seit dem Alten Reich verwendete Nilometer, das aus einem tiefen Schacht besteht, in den Treppen hinabführen. Während der Flut füllte sich der Schacht zum Teil mit Wasser. An den Markierungen der Schachtwand oder Stufen konnte man den Wasserstand ablesen. Die Priester und das Steueramt führten über die Fluthöhe genaue Aufzeichnungen und konnten damit in etwa die Höhe der Erträge berechnen und die jährlich zu entrichtende Steuer bestimmen.
Sinai gilt auch als der Heilige Berg. Hier erhielt Moses die zehn Gebote. Auf Arabisch heißt er deshalb auch der Mosesberg. Der Berg hat, als der Platz an dem Mohammeds Pferd Boraq zum Himmel aufstieg, auch religiöse Bedeutung für den Islam.In den 2 285 Meter hohen Berg haben Mönchen des St. Katharinen Klosters, welches sich im Norden befindet, 3 750 Stufen gehauen. Der Gipfel ist entweder über diese Stufen oder über einen sanft ansteigenden Pfad erreichbar. Beide Wege führen zu einem Amphitheater, das auch unter dem Namen "Die sieben Weisen Israels" bekannt ist. Von hier sind es noch 750 Stufen bis zur Kapelle der heiligen Dreifaltigkeit dirkt unter dem Gipfel. Die atemberaubende Aussicht ist Lohn für den Aufstieg.
Der Abstieg führt an den Brunnen Moses, einer kleine Kapelle und zwei Toren - das Tor vom Heilgen Stephan und das Tor des Gesetzes - vorbei.
großen Pyramiden von Gizeh und mehrere kleinere Nebenpyramiden. Die Cheops-Pyramide ist das älteste und das einzige noch erhaltene Weltwunder der Antike. Wegen ihrer Größe wird sie auch die "Große Pyramide" genannt, sie ist mit Ausnahme der chinesischen Mauer, das größte je von Menschen errichtete Bauwerk. Es ist äußerst beeindruckend, wenn man bedenkt, dass diese Bauwerke bereits über 4.000 Jahre alt sind. Lediglich die Oberfläche der Pyramiden ist inzwischen abgetragen, die Steinblöcke hingegen haben die Jahrtausende in ihrer geometrischen Pyramidenform überstanden.
Neben den Pyramiden befindet sich die berühmte Sphinx - ein liegender Löwe mit einem Menschenkopf. Die Sphinx diente als Herrschersymbol. Die Figur wurde aus dem Felsen herausgearbeitet und ist vermutlich älter als die Pyramiden.
vor.Tief im Inneren mangelte es an Sauerstoff, und das schwache Licht der Öllampen und Spiegel erschwerte die Arbeit. Aber das durfte die Bauleute nicht hindern, tausende von Tonnen Gesteinsmassen abzubauen, riesige Säulen in den Fels zu hauen und hunderte Quadratmeter farbig zu gestalten.
Der Pharao hat in seiner langen Regierungszeit im 13. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung einige solche Monumentalbauten erschaffen lassen, von denen noch viele gut erhalten sind.

