Reiseideen

Türkei
Hektische Betriebsamkeit, orientalische Musik, fremdartige Düfte, Gebetsrufe der Muezzins, bunt gekleidete Menschen, Dutzende von Fährschiffen, die auf dem Goldenen Horn und dem Bosporus kreuzen. Das ist Istanbul. Aber eben auch viel Lärm, stinkende Abgase und Rußwolken.Die Stadt am Bosporus gliedert sich in drei Teile: Alt-Istanbul zwischen Goldenem Horn und Marmarameer, der junge Stadtteil Beyoğlu zwischen Goldenem Horn und dem Bosporus und Üsküdar, das auf der asiatischen Seite des Bosporus-Ufers liegt.
Die Top-Sehenswürdigkeiten befinden sich in Sultanahmet: der Topkapı-Palast, das archäologische Museum, die Hagia Sophia sowie Sultan Ahment Camii, die berühmte blaue Mosche.
Der Große Basar ist für wahr ein Supermarkt: auf einer Fläche von etwa 200 000 qm befinden sich rund 5 000 Geschäfte. Hier arbeiten mehr als 20 000 Personen und bedienen täglich 500 000 Kunden! Auf dem Weg vom Großen Basar zum Ägyptischen Basar (Gewürzbasar) kommt man am Bücher-Basar, am Bitpazarı, einem Art Flohmarkt, und am Teegarten der Universität vorbei.
Die monumentale Palastanalge Dolmabahçe Sarayı ist sehenswert.
Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Kleine Häfen, Uferpaläste, Festungen und Ruinen, Parks mit Kiefern, Zypressen, Plantanen und Mangolienbäumen säumen das 37 Kilometer lange Ufer. Am besten erkundet man die Ufer des Bosporus bei einer Bosporus-Rundfahrt bis zur Endstation Anadolu Kavağı - von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Schwarze Meer - und wieder zurück.
Am siebzehnten Tag des siebenten Monats ließ sich Noahs Arche nieder auf dem Berge 'Ararat'. So steht es im Alten Testament. Der Vulkankegel des Ararat im Dreiländereck Türkei - Armenien - Iran strahlt seit Jahrtausenden eine ungemeine Faszination aus. Mit seinem 5 165 Meter hohen Gipfel ist er der höchste Berg der Türkei. Er wirkt ungeheuer eindrucksvoll und gewaltig, weil er von einer 1 000 Meter hoch gelegenen Ebene unmittelbar um mehr als 4 000 Meter in die Höhe aufragt. Selbst im Hochsommer ist seine Kuppe schneebedeckt, Wolkenfelder unterhalb des Gipfels lassen ihn fast schwebend erscheinen.Ararat: Agri Daðý, "Schmerzensberg", nennen ihn die Türken. "Mutter der Erde" heißt er bei den Armeniern, die den Gipfel auf ihrer Landesfahne haben. Der "Berg des Bösen" ist er bei den Kurden. Eingeklemmt auf einem Zipfel Land am Ostrand der Türkei steht er zwischen Iran und Armenien. Immer schon war er ein Grenzstein zwischen feindlichen Mächten. Bis 2001 durfte sich kein Tourist dem biblischen Berg nähern.
Am türkische Berg Nemrut Dağı befinden sich die Ruinen des Mausoleums von Antiochus I. (69 bis 34 v.Chr.), Herrscher über Kommagene, einem Reich, das sich nach dem Zerfall des Reiches von Alexander dem Grossen nördlich des Euphrat etablieren konnte.Einst umringten fast 50 Meter hohe Statuen griechischer und persischer Herrscher bzw. zarathustrischer Götter die monumentale Begräbnisstätte von Antiochus I. Heute ruhen die herabgefallenen Steinhäupter am Boden, blicken in die steinige Berglandschaft und lassen die Bedeutung erahnen, die diese Region im Spannungsfeld des hellenistischen und persischen Einflussbereichs hatte.
Nemrut Dağı bietet übrigens eine weitere Besonderheit. Im Osten der Türkei, bei Tatvan am Vansee, gibt es einen weiteren Berg mit dem selben Namen: Nemrut Dağı.
Antalya liegt auf einem Felsplateau über dem dunklen Blau des Mittelmeeres. Die Gipfel des Taurus-Gebirges umrahmen und schützen die Stadt gleichermaßen. Antalya hat ein angenehmes Klima. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nie unter 10°C. In der fruchtbaren umgebung werden Gemüse, Blumen, Citrusfrüchte, Baumwolle und Sesam angebaut.
In der "Kale ici", der Altstadt Antalyas, wurden vor wenigen Jahren die osmanischen Holzhäuser mit ihren typisch vorspringenden Erkern und Schindeldächern aufwendig saniert und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Die Altstadt ist eine Gewirr unzähliger Gässchen, die zum Spazierengehen und Entdecken einladen. Folgt man ihnen, gelangt man zum Hafen. Von den umliegenden Teegärten hat man einen wunderbaren Ausblick über das ganze Hafenviertel.
Den Eingang zur Altstadt bildet das Hadrianstor. Das bekannteste Wahrzeichen Antalyas aber ist das 38 Meter hohe, pfeilförmig aufragende "Yivli Minarett" aus der Zeit der Seldschuken. Sein Name bedeutet übersetzt "gefurchtes Minarett", da sein Schaft aus acht Halbsäulen zusammengefügt ist.
Im Kara Alioglu Park mit seiner üppigen subtropischen Vegetation findet man schattige Promenaden, kühle Brunnen und grüne Teegärten über der Steilküste.
Die Stadt macht ihrer Bezeichnung "Perle der Türkischen Riviera" alle Ehre.
Ephesus war einst wichtige Hafenstadt und galt als Tor zwischen Ost und West (Asien u. Europa). Wegen dieser wichtigen Position entwickelte sich Ephesus als politische und kommerzielle Metropole und war in römischer Zeit Hauptstadt der Provinz Asien. Ihren Ruhm in der antiken Zeit jedoch verdankt Ephesos nicht nur ihrer Entwicklung als Handelsmittelpunkt und ihrer Position als Hauptstadt. Der größte Tempel des Artemis Kultes - eines der Sieben antiken Weltwunder- befand sich in Ephesos.Die Bauzeit des Tempels betrug etwa 120 Jahre. Der Tempel. in dem 127 Marmorsäulen standen, fiel einer Brandstiftung zum Opfer. Einer Sage nach soll in der Nacht des Niederbrennens Alexander der Große geboren sein.
Das Museum Ephesus besitzt wichtige Werke aus mykenischen, arkaischen, klassischen, hellenistischen, römischen, byzantinischen, selçukischen und osmanischen Zeiten. Es ist eines der wichtigsten Museen in der Türkei.
Die Celsus Bibliothek dient als monumentales Grab. In den Nischen wurden Bücherrollen aufbewahrt. Ihre Front wurde in den Jahren 1970-1980 restauriert.
Bekanntester Ort in Kappadokien in Zentralanatolien ist Göreme mit seinen aus weichem Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen.

