Goldenes HornHektische Betriebsamkeit, orientalische Musik, fremdartige Düfte, Gebetsrufe der Muezzins, bunt gekleidete Menschen, Dutzende von Fährschiffen, die auf dem Goldenen Horn und dem Bosporus kreuzen. Das ist Istanbul. Aber eben auch viel Lärm, stinkende Abgase und Rußwolken.
Die Stadt am Bosporus gliedert sich in drei Teile: Alt-Istanbul zwischen Goldenem Horn und Marmarameer, der junge Stadtteil Beyoğlu zwischen Goldenem Horn und dem Bosporus und Üsküdar, das auf der asiatischen Seite des Bosporus-Ufers liegt.
Die Top-Sehenswürdigkeiten befinden sich in Sultanahmet: der Topkapı-Palast, das archäologische Museum, die Hagia Sophia sowie Sultan Ahment Camii, die berühmte blaue Mosche.
Der Große Basar ist für wahr ein Supermarkt: auf einer Fläche von etwa 200 000 qm befinden sich rund 5 000 Geschäfte. Hier arbeiten mehr als 20 000 Personen und bedienen täglich 500 000 Kunden! Auf dem Weg vom Großen Basar zum Ägyptischen Basar (Gewürzbasar) kommt man am Bücher-Basar, am Bitpazarı, einem Art Flohmarkt, und am Teegarten der Universität vorbei.
Die monumentale Palastanalge Dolmabahçe Sarayı ist sehenswert.
Der Bosporus verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. Kleine Häfen, Uferpaläste, Festungen und Ruinen, Parks mit Kiefern, Zypressen, Plantanen und Mangolienbäumen säumen das 37 Kilometer lange Ufer. Am besten erkundet man die Ufer des Bosporus bei einer Bosporus-Rundfahrt bis zur Endstation Anadolu Kavağı - von hier hat man einen schönen Ausblick aufs Schwarze Meer - und wieder zurück.