Reiseideen

Hue, die alte Kaiserstadt in Zentral-Vietnam, liegt zwischen Hügeln und Reisfeldern an einer Biegung des Parfümflusses. Eine Mauer umgibt die quadratische Zitadelle, in der die "Kaiserstadt" liegt, die wiederum die dem Kaiser vorbehaltene "Verbotene Purpurne Stadt" umschließt. Hue wurde in den Indochina-Kriegen schwer beschädigt. Bis heute liegt eine gewisse Entrücktheit, eine von Poesie und Melancholie geprägte Stimmung über der Stadt. Vielleicht weil einst die Kaiser den schönen Künsten, vor allem der Poesie, zugetan waren und sie förderten. Zugleich ist Hue ein sehr spiritueller Ort. Hier schlägt in 300 Tempeln und Pagoden das buddhistische Herz Vietnams.
Hier regierten die Kaiser der Nguyen-Dynastie mit einem feudalen Hofstaat chinesischer Prägung; Erst in glanzvoller Pracht, dann kam die Dekadenz und die Unterwerfung unter die Kolonialmacht Frankreich. Die letzte Herrscherdynastie Vietnams endete 1945, der letzte Kaiser übergab die Macht an Ho Chi Minh.

