Dschungel-Tempel

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Kambodscha - Ruinen von Angkor

Übersicht

18 Tage Rund- und Entdeckerreise in Kambodscha

AngkorWat.jpgVon Deutschland aus gibt es keinen Non-Stop-Flug nach Kambodscha. Daher nähern wir uns diesem kuriosen Land über Bangkok und erleben so in kürzester Zeit die vielen Gesichter Asiens: laut, modern, schnell und staubig in Bangkok; im Vergleich dazu still, rückständig, behäbig und staubig in Kambodscha. Auf unserer Route liegen folgende Orte:

Phnom Penh, Sitz des kambodschanischen Königs und quirlige Hauptstadt ist inzwischen wieder eine der beliebtesten asiatischen Großstädte mit besonderem Flair.

Die Provinzstadt Kratie liegt am Mekong. Die einzigartigen Süßwasser-Delfine haben Kratie berühmt gemacht. Mit ein bisschen Glück sehen wir Exemplare dieser seltenen und vom Aussterben bedrohten Tiere

Flüsse und Seen waren und sind in Kambodscha Lebensader. Der Mekong - auch die Mutter aller Wasser genannt - gilt als romantischster Fluss ganz Asiens.

Angkor und seine vielen Tempel sind stille Zeugen einer Hochkultur. Sie sind Herz und zugleich Seele des Königreichs Kambodscha, eine Quelle der Inspiration und Nationalstolz aller Khmer, während sie sich bemühen, ihr Leben - nach den Jahren des Terrors und dessen Trauma - wieder aufzubauen. Heute sind die  Tempel ein Wallfahrtsort für alle Kambodschaner, und kein Reisender will sich ihre atemberaubende Schönheit entgehen lassen.

Zum Schluss fahren wir über den Tonle Sap an schwimmenden Dörfern vorbei nach Battambang.
Höhepunkt: Tempelanlagen von Angkor.

Termine & Preise

  • 06.03.2010 - 23.03.2010
  • 16.10.2010 - 02.11.2010
  • 01.11.2010 - 18.11.2010
  • 2.900 Euro pro Person im Doppelzimmer
  • Einzelzimmer-Zuschlag: 290 Euro

Termine & Preise

Termine und Preise inklusive Anreise (Flug)

Datum Preis pro Person im Doppelzimmer Status
06.03.2010 - 23.03.2010 2.900 Euro ok.png verfügbar
16.10.2010 - 02.11.2010 2.900 Euro ok.png verfügbar
01.11.2010 - 18.11.2010 2.900 Euro ok.png verfügbar

Wichtige Anmerkung

Dschungeltempel Angkor - Preah KahnEinzelzimmerzuschlag (optional) 290 Euro

Weitere Anmerkung

Status, was bedeutet das?

people.pnggarantiert - es handelt sich um einen Reisetermin, der garantiert durchgeführt wird.

ok.pngverfügbar - zu diesem Termin gibt es noch freie Plätze. Go for it!

sun.pngRestplätze - die Reise wird garantiert durchgeführt, es gibt aber noch einige Restplätze.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, bevor Sie online buchen.
luck.pnggeschlossen - Dieser Reisetermin ist momentan nicht verfügbar.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie an diesem Termin reisen wollen. Wir können Sie z.B. auf die Warteliste setzen.

Programm

Reiseverlauf

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Tag 1. Flug nach Bangkok
Wir treffen uns am Münchener Flughafen zum gemeinsamen Check-In. Unser Flugzeug hebt ab und bringt uns in ca. 10½ Stunden nach Bangkok. Dabei legen wir 8.838 Kilometer zurück. Durch die Zeitverschiebung (Winter +6 Stunden, Sommer +5 Stunden) landen wir gegen Mittag auf dem Suvarnabhumi International Airport in Bangkok.

Tag 2. Bangkok
Mit dem Shuttle-Bus fahren wir ins Zentrum. Direkt am  Siam Square (gegenüber dem "National Stadium", gleich neben dem MBK Center), befindet sich unser Hotel, das Siam Siam Design Hotel, welches im Januar 2007 seine Pforten öffnete.
Zum ersten Mal genießen wir die original thailändische Küche. Anschließend fahren wir mit dem Bus Nr. 47 ans Ufer des Chao Phraya Flusses. Auf einem Boot befahren wir den Fluss der mitten durch Bangkok führt. Wir kommen am Wat Phra Kaeo und am Grand Palace vorbei, sehen das Wat Arun und steigen an der Bootshaltestelle des legendären Oriental Plaza wieder aus.
Damit wir uns schnell an die Zeitumstellung gewöhnen, versuchen wir möglichst bis Einbruch der Dunkelheit wach zu bleiben. Das fällt uns in Bangkok sicherlich nicht besonders  schwer. Die Stadt bietet eine kaum zu glaubende Vielfalt an Unterhaltungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Genüssen.

Tag 3. Bangkok – Phnom Penh
Der Tag beginnt früh. Um 7:00 Uhr ist planmäßiger Abflug der Boing 737 von AirAsia nach Phnom Penh. Nach nur einer Stunde Flugzeit landen wir bereits in der Hauptstadt Kambodschas.
Dort beziehen wir unser Hotel im Zentrum der Stadt. Von hier geht's zu Fuß zum Wat Phnom, das auf einem 27 Meter hohen Hügel liegt. Der Legende nach fischte einst Yea Penh (Frau Penh) einen Baumstamm aus dem Mekong. Im Inneren des Baumstammes befanden sich vier Buddha Statuen. Zu Ehren dieser Statuen errichtete Yea Penh einen Hügel und auf dessen Spitze eine Pagode. Hügel heißt in Khmer "Phnom" und so wurde die Siedlung am Fuß Phnom Penh, wörtlich also "Hügel Penh" genannt. Tempel in Khmer heißt "Wat", so dass der Tempel als "Wat Phnom" in die Geschichte eingegangen ist.
Anschließend lassen wir uns von Cyclo-Fahrern zum Hauptmarkt bringen, der im Art-Deco-Stil mit großzügiger Innenhalle erbaut ist. Dort finden wir alles von Obst und Gemüse über Fleisch, Geflügel und Fisch bis zu Silber, Schmuck und Uhren sowie Kleidern und Schuhen. ein wahrer Super-Markt.

Tag 4. Bangkok – Phnom Penh
Früh geht's los. Wir besuchen als erstes den Königspalast. Ob König Norodom Sihamoni anwesend ist oder nicht, erkennen wir an der Fahne, die nur bei Anwesenheit des Staatsoberhauptes über dem Palast weht.
Direkt neben dem Königspalast befindet sich die Silberpagode, welche wir im Anschluss besichtigen.
Bevor die Sonne ihren Zenit erreicht und es richtig heiß wird, begeben wir uns zum nahe gelegenen Nationalmuseum. Hier erhalten wir von einem fachkundigen Führer eine erste Einführung in die Geschichte des Landes und seine Kultur. Wir lernen viel über den Hinduismus und erfahren über Bedeutung und Symbolik der verschiedenen Gottheiten: Vishnu, Brahma, Shiva und Krishna. Wir hören zum ersten Mal vom großen Epos Ramayana. An Hand von Übersichtskarten können wir den Weg der Kulturen insbesondere vor Angkor verfolgen.

Tag 5. Killing Fields
Wir fahren heute zu den Killing Fields in Choeung Ek, 15 Kilometer südwestlich der Hauptstadt. Hier befinden sich die Massengräber, in denen die von den Roten Khmer exekutierten oder zu Tode gefolterten Menschen begraben wurden. Schautafeln verdeutlichen den Vernichtungskampf der Roten Khmer und die Eroberung des Landes. Wir nehmen das Angebot einheimischer Führer an. Sie berichten über persönliche Erfahrungen im Umgang mit dieser Stätte als auch über familiäre Hintergründe.
Auf dem Weg zurück nach Phnom Penh kommen wir zur Gedenkstätte S-21.
In dem ehemaligen Gymnasium befindet sich heute eine Ausstellung über die Terrorherrschaft der Roten Khmer. Mit Bildern, Schautafeln, Zellentrakten und Folterwerkstätten wird ein Eindruck der Brutalität vermittelt, mit denen die Khmer Rouge ans Werk gegangen sind. Das eigentliche Perfide ist, dass die Roten Khmer jeden Gefangenen fotografiert haben und die meisten Leute waren sich durchaus bewusst, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben hatten, was sich in ihren Gesichtszügen ablesen lässt. Darüber hinaus wurden die Gefangene, um Munition zu sparen, mit Äxten und Spaten erschlagen, ertränkt oder mit Skorpionstichen zu Tode gefoltert.
Wir erhalten wieder eine Privatführung durch Angehörige von Menschen, die im S-21 umgebracht worden sind. Sie erläutern uns die Ausstellung und schildern eigene Eindrücke aus dieser Zeit.
In der Gedenkstätte wird ein Film von Rithy Panh gezeigt: 'Bophana' (1996), die Lebensgeschichte einer jungen Kambodschanerin und ihrer Familie in der Pol Pot Zeit (auf DVD nur in Kambodscha erhältlich).

Tag 6. Phonm Penh – Kratie
Die Fahrt mit dem Linienbus von Phnom Penh nach Kratie dauert - wenn alles gut geht - 6 Stunden.
Bis vor kurzem war es beinahe unmöglich, auf dem Landweg nach Kratie zu kommen. Vor allem in der Regenzeit galt die Strecke als unbefahrbar. Damals war der Mekong die übliche Verkehrsstraße.
Inzwischen ist die neue Teerstraße fertig gestellt und, es verkehren regelmäßig Busse von und nach Kratie. Der Linienbootsverkehr jedoch wurde eingestellt.
Wie in ganz Kambodscha üblich, fahren die Busse sehr früh ab. Also geht es auch für uns schon kurz nach Sonnenaufgang vom Zentralmarkt in Phnom Penh Richtung Norden. Über Kampong Cham und Snoul fahren wir nach Kratie. Dort beziehen wir unser Hotel und erkunden den heimischen Markt. Wer mag, kann sich einen coolen Shake aus frischen exotischen Früchten mixen lassen: Das ist immer ein Genuss!
Rechtzeitig vor Sonnenuntergang fahren wir nach Kampi vor den Toren Kraties. Dabei machen wir einen Abstecher nach Phnom Sombok. Auf dem einzigen Hügel, den es im Umkreis von Kratie gibt, befindet sich ein Tempel. Stufen führen hinauf zum Pavillon. Von hier hat man eine schönen Blick auf das Land rund um Kratie.
In Kampi mieten wir uns ein Boot, mit dem wir auf den Mekong fahren. Ab jetzt heißt es leise sein und die Wasseroberfläche genau beobachten. Mit ein bisschen Glück sehen wir ein Exemplar der so seltenen Irrawaddy Delfine. Alle Flussdelfin-Arten sind laut der internationalen Roten Liste vom Aussterben bedroht.

Tag 7. Kratie – Kompong Cham
Leider ist auf Grund mangelnder Nachfrage der Linien-Verkehr zwischen Phnom Penh und Kompong Cham eingestellt. Also chartern wir ein Mekong-Boot. Nach dem Frühstück geht's los. Langsam fahren wir Richtung Süden. Wir passieren Dörfer oder allein stehende Bambushütten. Die Menschen nutzen den Mekong als natürlichen Lebensraum. Sobald sie exotische Touristen sehen, freuen sie sich einfach und winken fröhlich. Übrigens haben sie auch einen Namen für uns Ausländer: Farang.
Wir haben genug Zeit, um die vorbeiziehende Landschaft zu beobachten. Dabei erkennen wir Sandbänke, kleine Inseln, tropische Bäume und Wälder. Immer wieder begegnen wir Fischern in ihren Booten.
Noch vor Sonnenuntergang erreichen wir nach mehr als 200 Kilometern Kompong Cham, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wir beziehen unser Hotel und erkunden die Stadt. Hier steht übrigens die erste und einzige Mekong-Brücke in Kambodscha. Kompong Cham - früher "Stadt der Gärten" genannt - ist dadurch ein wichtiges Handelszentrum. Das spüren wir am quirligen Leben in den Gassen, auf den Märkten und am Fluss.

Tag 8. Kompong Cham – Siem Reap
Heute fahren wir wieder früh los. Um 7 Uhr starten wir mit dem Linienbus nach Siem Reap. Wir kommen u.a. am kleinen Ort Skun vorbei. Die Spezialität sind hier frittierte große Spinnen. Klar, das ist nicht jedermanns Sache. Wer aber will, kann sie probieren. Über Kompong Thom kommen wir gegen Mittag endlich nach Siem Reap, unsere Basis für die nächsten Tage.
Hier beziehen wir zunächst unser Hotel. Anschließend erkunden wir die Stadt. Wegen der Nähe zu den Tempeln von Angkor und durch den Tourismus hat sich Siem Reap in den vergangenen Jahren schneller entwickelt als alle anderen Orte in Kambodscha.
Nach den letzten Tagen, in denen wir die Zivilisation hinter uns gelassen hatten, tun Siem Reap und seine modernen Einrichtungen natürlich gut.
Die Mehrtageskarten für die Tempel von Angkor berechtigen zum Besuch der Tempel ab 16:30 Uhr des Vorabends. Es ist Tradition, am ersten Abend den Phnom Bakheng zu besichtigen. Da der Tempel auf einem 67 Meter hohen Hügel liegt, eignet sich dieser Ort hervorragend, um den Sonnenuntergang zu verfolgen. Leider zieht diese touristische Kulthandlung abends große Scharen von Besuchern an. Wer will, kann sich dieser Tradition anschließen. Wer auf diesen Massenauflauf verzichten will, sei beruhigt, der Tempel steht am 4. Tag auf dem Programm, dann aber zu einer Zeit, die mehr Ruhe garantiert.

Tag 9. Angkor Wat, Bayon
Aus zwei Gründen holen uns unsere Tuk-Tuk-Fahrer bereits kurz nach dem Frühstück ab und bringen uns zum Westeingang von Angkor Wat. Erstens wollen wir den Touristenströmen aus dem Weg gehen und die Tempelanlage so lange wie möglich und möglichst alleine genießen und zum Zweiten bieten die Morgenstunden - die sog. Goldenen Stunden - ideales Licht für farbgetreue Fotoaufnahmen.
Langsam nähern wir uns der riesigen Anlage und staunen. Welch ein Zeugnis einer untergegangenen Hochkultur.
Über die Sandsteinbrücke gelangen wir zum Westtor. Dort sehen wir die Statue des achtarmigen Vishnu.
Wir umrunden zunächst den Haupttempel, um zum Osttor an der äußeren Mauer (diese hat übrigens einen Umfang von 5,5 Kilometer!) zu gelangen. Wir betreten endlich den Tempel und besteigen die verschiedenen Ebenen. Die zweite Ebene ist von einer Galerie umgeben, die mit mehr als 1.500 Apsaratänzerinnen verziert ist. Angeblich gleicht keine der anderen. Endlich kommen wir zum Zentrum, wo auch die berühmten fünf Türme stehen. 40 Stufen führen nach oben. Vorsicht! Die Trittflächen der Stufen sind sehr schmal und besonders hoch. Einzig der Aufgang im Süden ist mit einem Geländer ausgestattet! Die Ebenen symbolisieren übrigens das Universum, wie im Hinduismus beschrieben. Die steilen und schmalen Stufen sollen uns verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg dorthin ist. Nur der König und die Hohenpriester hatten Zutritt zur dritten und höchsten Ebene von Angkor Wat.
Weitere Höhepunkte sind die Flachreliefs, die längsten zusammenhängenden der Welt. Wir erhalten einen tiefen Einblick in die damalige Zeit: Schlachten, Qualen der 32 Höllen und Freuden der 37 Himmel, die berühmte Szene "Quirlen des Milchmeers" aus dem Heldenepos Ramayana sind in die Steinwand gemeißelt.
Am nördlichen Wasserbecken machen wir Pause. Von hier haben wir auch den Postkartenblick auf unser Angkor Wat und Zeit für ein Foto-Shooting.
Unsere Tuk-Tuk-Fahrer erwarten uns am Haupteingang von Angkor Wat. Von dort bringen sie uns nach Angkor Thom. Auf dem Weg zu den Ruinen dieser ehemaligen Stadt kommen wir am sog. Südtor vorbei. Den Wassergraben vor der Stadtmauer überqueren wir auf einer Brücke. Das Brückengeländer wird von mehrköpfigen Schlangewesen aus Stein, den Naga, gebildet.
Wir fahren durch das Südtor und erblicken zum ersten Mal die überlebensgroßen Gesichter, für die Bayon bekannt ist.
Der Bayon ist auch unser nächstes Ziel. Er gilt als Lieblingstempel unter den Angkor-Besuchern. Die über 200 riesengroßen Gesichter, graviert in 54 Türme, geben diesem Tempel einen majestätischen Charakter.

Natürlich besteigen wir die verschiedenen Ebenen des Tempels und besichtigen seine Flachreliefs, die hier weniger blutrünstig sind und mehr Alltagsszenen der Khmer zeigen.
Für den ersten Tag soll es reichen. Die Besichtigung der Temple unter freiem Himmel ist immer sehr anstrengend. Deswegen bringen uns die Tuk-Tuk-Fahrer zurück ins Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Abends gibt es typische Khmer-Küche in einem Restaurant im Stadtzentrum von Siem Reap.

Tag 10. Sonnenaufgang über Angkor
Wir stehen heute ganz früh auf und unsere Tuk-Tuk-Fahrer bringen uns in der Dunkelheit nach Angkor Wat. Dort erwarten wir gespannt den Sonnenaufgang: Je nach Bewölkung färbt sich der Himmel über dem Tempel unterschiedlich.
Anschließend fahren wir mit unseren Tuk-Tuks auf Landstraßen zu einem Tempel, der etwa 20 Kilometer außerhalb liegt. Nach knapp einstündiger Fahrt durch kambodschanische Dörfer - wir sehen z.B. die Produktion von Palmzucker vor den Bambushütten - erreichen wir den Tempel Banteay Srei (wörtlich übersetzt: "Zitadelle der Frauen").
Je früher wir ankommen, mit um so weniger Besuchern müssen wir uns Banteay Srei teilen. Das ist insofern von Bedeutung, als dieser Tempel vergleichsweise klein ist. Daran müssen sich übrigens auch unsere Augen erst gewöhnen. Beim ersten Rundgang entgehen noch viele Details, die erst beim zweiten und dritten Mal auffallen. Wir machen uns auf Entdeckungsreise. Die Steinmetzarbeiten in rotem Sandstein sind nahezu perfekt erhalten. Wir erkennen Szenen aus Ramayana, die Gottheit Shiva (welcher auch der Tempel geweiht ist) Seemonster und Nagas.
Wir verabschieden uns von diesem kunsthistorischen Höhepunkt und fahren weiter zum Phnom Kulen. Hier machen wir Picknick und bewundern die Ornamente in glasklarem Bach, Wasserfälle und einen transzendierenden Buddha auf einer Felsspitze.
Danach geht es wieder zurück nach Siem Reap. Besichtigungen unter der Sonne Südostasiens sind anstrengend, deshalb ruhen wir uns aus.

Tag 11. Siem Reap
Heute bietet das Programm viel Freiraum für Entdeckungen auf eigene Faust.
Zuvor aber besuchen wir die "Silkfarm", etwas außerhalb von Siem Reap. Hier erhalten junge Khmer eine Ausbildung rund um die Seidenproduktion. Interessierte Ausländer können an einer Führung durch die Schule teilnehmen. Anschaulich wird uns der langwierige Prozess vom Maulbeerbaum und Raupe bis zum fertigen Seidenprodukt gezeigt. Außerdem erfahren wir über die religiöse Bedeutung einzelner Stoffe und verschiedener Designs.
Im Verkaufsraum können wir garantiert hochwertige Seidenprodukte in großer Auswahl kaufen.
Der Träger dieser Einrichtung - Artisan Angkor - betreibt in Siem Reap eine Schule für bildende Künste. Hier werden die Schüler in Lacquerarbeiten, Malerei, Holzschnitzerei und Steinmetzkunst ausgebildet. Bei einem Rundgang erklären uns die Schüler stolz ihr Handwerk.
Auch hier besteht die Möglichkeit, sich die Lieblingsstücke im Anschluss zu erwerben.
Wir unterstützen diese gemeinnützige Einrichtung bewusst. Sie fördert die Ausbildung Jugendlicher und ermöglicht so das Weiterleben bereits ausgestorbener Fertigkeiten.
Schließlich besuchen wir das Landminenmuseum in Siem Reap. Dieses geht auf die Initiative eines ehemaligen Kindersoldaten zurück. Dieser hat im Alter von 6 Jahren(!) für die Roten Khmer Minen gelegt. Dann wurde er von den Vietnamesen gefangen genommen, für die er die Minen wieder entschärft hat.
Der Rest des Tages steht wieder zur freien Verfügung.

Tag 12. Phnom Bakheng, Preah Khan, Neak Pean, Krol Ko und Ta Som
Heute stehen wohl weniger bekannte, aber nicht weniger sehenswerte Tempel auf dem Programm. Wie versprochen, besteigen wir zunächst den Phnom Bakheng. Von dem 67 Meter hohen Hügel sehen wir ganz in der Ferne die Silhouette von Angkor Wat. Auch dieser Blick trägt dazu bei, die wahre Größe Angkors zu verstehen.
Anschließend fahren wir weiter zu den Tempeln, die am Grand Circuit, dem großen Rundgang, liegen: Preah Khan, Neak Pean und Krol Ko sowie Ta Som. Ein Eichenbaum überwuchert die Ruinen des letzten Tempels.
Den Tag beschließen wir in stilvollem Ambiente einer nachgebauten Pagode: im Apsara Theatre stimmen wir uns mit einem landestypischen Dinner ein. Danach wohnen wir einer Aufführung traditioneller Khmer-Tänzer bei: Apsara-Tänze und Einlagen aus dem hinduistischen Ramayana runden den Tag ab.

Tag 13. Abschied von Angkor
Abseits der Tempel um Angkor Wat liegen drei weitere Heiligtümer. Die Tempel Bakong, Preah Ko und Lolei sind bereits 300 Jahre vor Erbauung Angkor Wats entstanden. Der besondere Reiz dieser Sehenswürdigkeiten liegt in seiner Abgeschiedenheit inmitten der für das Land typischen Kulturlandschaft. Unsere Tuk-Tuks bringen uns hin und fahren uns nach Besichtigung wieder zurück nach Siem Reap.
Nach ein paar Stunden für persönliche Erledigungen (manch einer schlendert noch einmal über den Markt, andere besuchen ein zweites Mal die Artisans Angkor. Vielleicht entspannen Sie auch bei einer klassischen Khmer-Massage oder nehmen das luxuriöse Spa-Angebot wahr.) geht es am späten Nachmittag zum letzten Mal nach Angkor. Zum Abschluss steht ein besonderer Tempel auf dem Programm: Ta Phrom. Bei der großen Anzahl von Bauwerken in Angkor ist es den Verantwortlichen nicht schwer gefallen, einen Tempel so zu belassen, wie er bei seiner Entdeckung vorgefunden wurde. In den Jahrhunderten der Abwesenheit von Menschen hat die Natur Besitz von den durchaus stabilen Gebäuden ergriffen. Mächtige Wurzeln wuchern über die Mauerreste, von Einsturz bedrohte Galerien stehen leer, eingestürzte Türme und Fassaden. Das alles macht den Tempel zu einem fast unheimlichen Labyrinth. Wir nehmen uns die Zeit und entdecken immer wieder neue Ecken des Tempels. Gerade am Nachmittag ist das Licht ideal für schöne Fotos dieser  eigenartigen Atmosphäre.
Rechtzeitig zum Sonnenuntergang aber sollten wir aufbrechen und uns zu unserem letzen Tempel begeben: Pre Rup. Der Tempel ist aus Sandstein und Laterit erbaut. Von der obersten Plattform des dreistöckigen Bauwerks hat man einen Rundumblick. Wir sehen Phnom Kulen und im Westen erkennen wir am Horizont die Türme von Angkor Wat. Gibt es einen besseren Platz, um beim Sonnenuntergang von diesem einzigartigen Ort Abschied zu nehmen?

Tag 14. Siem Reap – Battambang
Nach fünf Tagen an einem Ort kommt der heutige Reisetag gerade recht.
Der Tonle Sap ist See und Fluss zugleich. So übersetzt man Tonle Sap auch mit "Großer Fluss" oder mit "Großer See". Er ist eines der fischreichsten Gewässer der Welt.
Der See Tonle Sap liegt zwischen der Dangrek-Kette im Norden und dem Cardamom-Gebirge und ist über den Fluss Tonle Sap mit dem Mekong verbunden. Von Mitte Oktober bis Anfang Juni fließt der See über den Fluss in den Mekong. In der anderen Jahreshälfte, von Mitte Juni bis Anfang Oktober dagegen strömt das Flutwasser des Mekong durch den nun in umgekehrter Richtung fließenden Fluss in den See und erweitert damit seine Oberfläche von rund 2.700 qkm auf bis zu 15.000 qkm; dabei steigt die Wassertiefe des Sees von 2 Meter auf rund 14 Meter.
Abhängig vom Wasserstand verändert sich auch der Standort des Hafens und der Alltag der Khmer. So haben sie z.B. eine spezielle Form des Reisanbaus entwickelt. Und - was offensichtlicher ist - sie leben in schwimmenden Dörfern.
Auf unserem Weg nach Battambang fahren wir zunächst über den Tonle Sap, um danach in einen seiner Zuflüsse, den Sangke Fluss, einzufahren. Hier kommen wir durch eben diese schwimmende Dörfer und erleben hautnah den Alltag der Bewohner. Kirchen, Schulen, Geschäfte, Tankstellen, Schweinezucht, große Netzanlagen zum Fischen, kleine Wohnhütten, Wassertaxis: Alles findet auf Booten statt.
Erst gegen späten Nachmittag erreichen wir Battambang und beziehen dort unser Hotel im Stadtzentrum, ganz in der Nähe des Marktes. Hier gibt es immer exzellente Frühlingsrollen und erfrischende Frucht-Shakes. Nach  heißen Sommertagen empfiehlt sich eine exotische Mixtur aus grünen Kokosnuss-Blättern.

Tag 15. Battambang – Phnom Penh
Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir mit einem Linienbus zurück nach Phnom Penh.
Wir kommen dabei durch die für Kambodscha typische, mit Zuckerpalmen bepflanzte Kulturlandschaft.
Nach Ankunft in Phnom Penh und Bezug unseres Hotels steht der Rest des Tages zur freien Verfügung. Noch einmal an die Promenade, auf einen Markt oder ins Museum. Jeder macht, wozu er Lust hat.
Mit einer Fahrt auf einem Ausflugsboot beim Sonnenuntergang verabschieden wir uns von Kambodscha: Lia Sen Hay.

Tag 16. Phnom Penh – Bangkok
Noch in der Früh fliegen wir von Phnom Penh nach Bangkok. Vor zwei Wochen haben wir die thailändische Hauptstadt verlassen, nun sind wir wieder zurück und fühlen uns fast wie zu Hause. Was vor ein paar Tagen noch fremd und exotisch war, ist inzwischen ganz normal. Zum Abschied kann jeder noch einmal seine Lieblingsplätze besuchen: Den Markt, den Temple, den Fluss, den Park, die Fußgängerzone samt Shoppingmalls, ein Thai-Restaurant, oder, oder, oder.

Tag 17. Bangkok
Der Golden Mount ist eine der überragenden Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Auf einem 81 Meter hohen, künstlich aufgeschütteten Berg erhebt sich der mit unzähligen vergoldeten Mosaiksteinen beklebte Chedi des Wat Srakes Rajavaramahavihara. Im Innerem befindet sich eine Reliquie des ersten Buddha Siddhartha Gautama. Der Berg wirkt wie eine Oase in der Stadt. Die bekanntesten Attraktionen Bangkoks sind nahe.
Das Jim Thompsons Haus wurde von jenem legendenumwobenen Mann erbaut, der nach dem 2. Weltkrieg die thailändische Seidenindustrie wiederbelebt und weltberühmt gemacht hat, und der dann unter mysteriösen Umständen spurlos verschwunden ist. Heute ist hier ein Museum, in dem Thompsons exquisite Sammlung asiatischer Kunst zu sehen ist. Im Stadtzentrum gibt es eine zweite Filiale des Jim Thompson Hauses, in dem Sie edle Seidenstoffe und -produkte in großer Auswahl und zu vernünftigen Preisen kaufen können.
Auf dem Nachtmarkt um Patpong bieten die Händler Souvenirs und Fake-Schmuck, CDs und DVDs. Handeln ist hier erstes Gebot! Und jeder kommt auf seine Kosten.

Tag 18. Heimflug nach Deutschland
Nach dem letzten Frühstück in unserem Hotel fahren wir zum Suvarnabhumi International Airport von Bangkok. Dort startet unser Flugzeug in Richtung Westen. Der Heimflug dauert mehr als 11 Stunden und so landen wir gegen Abend wieder in München.
Unser Abenteuer geht zu Ende. Getreu dem Motto "Nach dem Abenteuer ist vor dem Abenteuer" schmieden wir schon wieder Pläne für unsere nächste Reise. Egal wohin, Peter kommt mit!

 

Wichtige Infos

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Charakter

Entdeckerrundreise mit Bussen und Booten.

Übernachtung

Alle Hotels sind mit Bedacht ausgewählt und zeichnen sich entweder durch überdurchschnittlich hohen
Komfort oder durch die aussergewöhnlich günstige Lage (und manchmal auch durch beides) aus.

Verpflegung

Vollverpflegung, das heißt Frühstück, Mittag und Abendessen sind inklusive.

Gruppengröße & Alter

Mindestens 3, maximal 8 Teilnehmer plus Reiseleiter.

Verschiedenes

Höhepunkt: Tempelanlagen von Angkor.

Leistungen, die überzeugen

Flug

(1) Linienflug mit Thai Airways (oder einer anderen Fluggesellschaft) von Frankfurt nach Bangkok und zurück in der Economy Class (Nichtraucherflüge)
(2) Lininenflug mir Airasia (oder gleichwertig) von Bangkok nach Phnom Penh und zurück in der Economy Class
(3) Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren

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(4) alle Transfers und Überlandfahrten in Bussen und auf Booten

Übernachtung

(5) Übernachtungen in Mittelklasse-Hotels

Verpflegung

(6) Vollpension (landestypische Küche) während der gesamten Reise

Service

(7) Sicherungsschein zur Absicherung Ihrer Reisepreiszahlung
(8) Visagebühr mit Reisepass-Original
(9) zertifizierte, deutschsprachige "Peter kommt mit"-Reiseleitung
(10) umfangreiches Infopaket

Ausflüge

(11) Eintrittsgelder zu allen Sehenswürdigkeiten, wie beschrieben, insbesondere
(12) Eintritt ins Nationalmusem in Phnom Penh inkl. Führung
(13) Fünf-Tages-Karte für die Tempel von Angkor
(14) Tuk-Tuk für fünf Tage in Angkor

Reiseanmeldung

Kambodscha

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