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Übersicht
18 Tage Erlebnisreise nach Yunnan, China
Yunnan heißt wörtlich übersetzt: Südlich der Wolken. Auf unserer Reise südlich der Wolken besuchen wir folgende Orte:
Kunming gilt wegen seiner geographischen Lage - südliche Klimazone auf 1.900 Meter Höhe - als Stadt des ewigen Frühlings. Die Blumen blühen hier zu jeder Jahreszeit!
Die mittelalterliche Stadt Dali liegt am Fuße der Cangshan Berge und ist von einer 8 Meter hohen Mauer umgeben. Die "Drei Pagoden" des Chongshen Klosters sind das Wahrzeichen von Dali.
location-enjoyment Die Landschaft um Lijiang ist verzaubernd schön und bietet einen Postkartenblick auf den "Jade Drachen Berg" mit seinem Gletscher. In der Hauptstadt der Naxi ist Folklore (noch) ursprünglich.
Die Tigersprungschlucht, die schmale Schlucht am Oberlauf des Yangtze – den der Legende nach hier ein Tiger übersprungen hat – auf etwa 2.500 Metern Höhe gilt als die tiefste der Welt! Die Gipfel der Südwand der Schlucht ragen hinauf bis in eine Höhe von 5.500 Metern.
Der Lugu-See zählt zu den tiefsten Süßwasserseen Chinas. Der See ist von grünen Bäumen umgeben, das Wasser ist klar. Am See lebt das Volk der Mosuo. Sie sind Selbstversorger und leben nach alten Sitten und Gebräuchen in einer matriarchalischen Gesellschaftsform. Mann und Frau heiraten nicht, sie wohnen je bei ihren Müttern. Im Familienleben wird die älteste Frau, die zugleich die Familienangelegenheiten regelt, am meisten verehrt.
Sagenumwobenes Shangri-La mit dem Flair tibetischer Klöster.
Höhepunkt: Mehrtägige Wanderung durch die TigersprungschluchtTermine & Preise
- 26.03.2010 - 11.04.2010
- 21.05.2010 - 06.06.2010
- ab 2.880 Euro pro Person im Doppelzimmer
- Einzelzimmer-Zuschlag: 380 Euro
Termine & Preise
Termine und Preise inklusive Anreise (Flug)
| Datum | Preis pro Person im Doppelzimmer | Status |
|---|---|---|
| 26.03.2010 - 11.04.2010 | 2.880 Euro | |
| 21.05.2010 - 06.06.2010 | 2.880 Euro |
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Weitere Anmerkung
Status, was bedeutet das?Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, bevor Sie online buchen.
Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie an diesem Termin reisen wollen. Wir können Sie z.B. auf die Warteliste setzen.
Programm
Reiseverlauf
Tage 1 und 2. Flug nach Kunming
Wir treffen uns am Münchener Flughafen zum gemeinsamen Check-In. Die Boing 767 von Air China hebt um 19 Uhr ab und bringt uns in weniger als 10 Stunden nach Peking. Sie legt dabei 7.783 Kilometer zurück. Durch die Zeitverschiebung (Winter +7 Stunden, Sommer +6 Stunden) landen wir um 10:40 Uhr (Winter 11:40 Uhr) auf dem 2008 in Betrieb genommenen neuen Internationalen Flughafen von Peking "Beijing Capital International Airport". Wir haben ausreichend Zeit, um die Einreiseformalitäten zu erledigen und den Weiterflug nach Kunming zu erreichen.

Nach Ankunft in Kunming beziehen wir unser Hotel im Zentrum der modernen 4 Millionen Metropole. Erst wenn man das 28-stöckige Gebäude aus der Nähe betrachtet fällt auf, dass dessen Grundfläche ein Dreieck ist.
Damit wir uns schnell an die Zeitumstellung gewöhnen, versuchen wir möglichts bis Einbruch der Dunkelheit wach zu bleiben. Das fällt in Kunming sicherlich nicht schwer. Zu aufregend ist es, diese Großstadt im rasanten Wandel zur Moderne zu erleben.
Tag 3. Aufwachen in China
Der Tag beginnt im 28. Stock des New Era Hotels. Dort befindet sich das Restaurant und wir geniessen am internationale Frühstücksbuffet den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt.
Danach besuchen wir den Blumen- und Vogelmarkt von Kunming. Anschließend gehen wir auf einen typischen Lebensmittel-Markt. Etwas versteckt in einem Wohnviertel kaufen und verkaufen die Kunminger dort alles, was bei ihnen am Abend auf den Tisch kommt.
Für heute noch nicht genug mit Märkten: in einem der vier großen Teemärkte Kunmings erklärt uns ein Tee-Experte bei einer Tee-Zeremonie die Geheimnisse des berühmten Pu Err-Tees. Wer will kann sich hier natürlich seinen Lieblingstee für zu Hause einkaufen. Ähnlich wie bei französischem Wein ist der Tee aus Yunnan eine Glaubensfrage und den Preisen sind nach oben keine Grenzen gesetzt.
Der Yuantong Tempel ist der älteste Tempel in Kunming. Seine Geschichte reicht mehr als 1.200 Jahre zurück. Der Tempel liegt am Südhang des Yuantong-Hügels und ist Wallfahrtsort für Buddhisten aus aller Welt. 1956 wurde für kurze Zeit ein Zahn Buddhas im Tempel aufbewahrt. Jeweils am 1. und am 15. des Mondkalenders, versammeln sich Gläubige um an den verschiedenen buddhistischen Feiern teilzunehmen. Um den Tempel gibt es eine Reihe von Sehenswürdgkeiten sowie ein Wasserbecken, aus dem Sie gefangenen Fischen die Freiheit schenken können (Fangshengchi).
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Vielleicht besuchen Sie ja den nahegelegenen Zoo von Kunming?
Tag 4. Shilin - im "Steinwald"
"Wenn Sie nach Kunming fahren ohne den Steinwald zu besuchen, haben Sie ihre Zeit verschwendet." Etwas ausserhalb Kunmings liegt der sog. Steinwald mit Bäume aus Stein.
Früh geht's los. Mit dem Bus fahren wir nach Shilin. Dort befindet sich der über die chinesischen Grenzen hinaus bekannte "Steinwald". Diese natürlich Gallerie besteht aus spitzen und scharfen Karstfelsformationen, die schätzungsweise 250 Millionen Jahre alt sind. Auf rund 26.000 ha sind Felsspitzen, Säulen, Stalagmiten, Felskessel, unterirdische Flüsse und Höhlen zu bestaunen. Die unwirklich erscheinenden Steinnadeln, die ungeordnet aus dem Boden ragen, gleichen einem riesigen, dichten steinernen Wald und sind in China als "erstes Weltwunder" bekannt.
Sie haben genügend Zeit, um diesen wundersamen Ort zu erkunden, die Wege sind sehr gut ausgeschildert und leicht begehbar.
Vor der Rückfahrt nach Kunming kehren wir in einem typisch chinesischen Lokal zum Mittagessen ein.
Tag 5. Kunming aus der Ferne
Gleich nach unserem Frühstück fahren wir mit dem Bus zu den Westbergen am Fuße des Luohan Gebirges. Vom Park-Eingang aus wandern wir bergauf und kommen dabei am „Pavillion der Drei Reinen“, dem „Drachentor“, dem Taihua Tempel, dem „Seeblickturm“ und dem „Tempel des Blumen Pavillions“ vorbei. Allesamt sind eine Besichtigung wert sind und bieten reichlich Fotomotive.
Die Drachen-Pforte ist eine Gruppe von Grotten, Skulpturen, Gängen und Pavilions, die ein Taoistischer Mönch und seine Helfer in der Zeit zwischen 1781 und 1853 in die Felswände geschlagen haben. Ein wahres Meisterwerk!
Entweder zu Fuß oder mit einem Mini-Zug geht es zum Tor und von dort mit dem Bus nach Kunming zurück.
Heute heißt es Abschied nehmen von Kunming. Dazu essen wir im Tong Da Li Restaurant im Kunminger Uni-Viertel.
Mit dem Nachtzug geht's noch weiter nach Dali. Am Bahnhof von Kunming erleben wir die perfekte Organisation der staatlichen Eisenbahn.
Tag 6. Drei Pagoden von Dali
Endlich sind wir auf dem Land. Während in Kunming die verschiedenen Minderheiten noch wenig aufgefallen sind, stehen sie ab jetzt immer im Vordergrund. In Dali treffen wir Angehörige der Bai in ihrem Alltag.
Vom Banhof in Xiaguan (Neu-Dali) fahren wir mit dem Shuttle-Bus direkt in unser Hotel, welches einen einmaligen Blick auf das Wahrzeichen Dali's gestattet: die Drei Pagoden. Jede der 16 Stufen der mittleren Pagode ist mit Marmor-Buddhas reich verziert.
Vor dem Besuch der drei Pagoden stärken wir uns bei einem Frühstück im Hotel. Dann geht's los. Als erstes bewundern wir die Pagoden aus nächster Nähe. Anschließend fahren wir zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man die Pagoden und im Hintergrund die Cang Berge sowie deren Spiegelbild in einem kleinen See erblickt. Ein wahrer Postkarten-Blick.
Endlich ist es an der Zeit, das historische Zentrum von Dali zu besuchen. Es ist vor allem am Wochenende - dank der günstigen Verkehrsanbindung - ein Magnet für chinesische Touristen aus dem ganzen Land. Längst haben auch hier die Gesetze der Marktwirtschaft Einzug gehalten und Sie können in diversen Souvenir-Geschäften (das Angebot ist ganz auf den Geschmack der überwiegend chinesischen Käufer eingerichet) Ihre ersten Mitbringsel besorgen. Unser Tipp: Wenn Ihnen etwas gefällt, kaufen Sie. Man weiß in China nie, ob, wo und wann man das Stück noch einmal wieder finden kann.
Zwischen dem Nord- und dem Südtor finden Sie kleine Sträßchen, Geschäfte, Restaurants, Bauern und Händler der lokalen Minderheiten, das Dali-Museeum und viele Kuriositäten (vor allem für unsere westlich geschulten Augen). Genießen Sie diese einmalige Atmosphäre.
Zum Abschluß des Tages wagen wir die exotischen Gerichte aus der Küche einer alten Chinesin.
Tag 7. Cang Berge (Cangshan) und Er See (Erhai)
Wir fahren mit dem Sessellift zum Zhonghe Tempel, unterhalb des Zhonghe Gipfels der Cang Berge. Auf dem sehr gut ausgebauten Höhenwegen wandern wir zur Bergstation der Cangshan Seilbahn und genießen den Blick auf den Er See, den wir anschließend mit einem Bus umrunden.
Dail liegt am Fuße der Cang Berge, deren Gipfel alle über 3.500 Meter bis 4.100 Meter hoch sind. Von unserem Hotel ist es nicht weit bis zur Talstation der Sesselbahn. Von dort fahren wir bis zum Zhonge Tempel, dem Startpunkt unserer Wanderung. Auf dem sehr gut ausgebauten Höhenweg gelangen wir nach ca. 2 Stunden zur Bergstation der Canshan Seilbahn. Auf der ganzen Strecke öffnet sich immer wieder der einmalige Panorama-Blick auf die Landschaft rund um Dali, die vor allem durch den Er See geprägt ist. Wir suchen uns einen geeigneten Platz um den Ausblick bei einem Picknick weiter zu genießen.
Danach bringt uns die Seilbahn wieder zurück in die Ebene, von wo wir mit einem Bus rund um den Er See fahren. Wir kommen zur Putuo Insel mit buddhistischem Tempel. Nach Besichtigung fahren wir mit einer Fähre bis nach Caicun, dem kleinen Hafen von Dali.
Tag 8. Fahrt nach Lijiang
Mit einem Linienbus fahren wir durch die wunderschöne Landschaft von Dali nach Lijiang.
Auf der Fahrt von Dali nach Lijiang legen wir etwa 200 km zurück. Zunächst geht es noch einmal am Erhai entlang. Wir können Angehörige der Volksgruppe Bai bei ihrer täglichen mühevollen Handarbeit auf den Feldern beobachten.
Auf der neugebauten Straße geht es weiter über Hügel und Bergketten bergauf. Immer wieder druchqueren wir Döfer der Region. So kommen wir auch durch den Ort Xinhua, in dem wir Halt machen und eine Silberschmiede besichtigen.
Es ist nicht mehr weit bis Lijiang. Nach Ankunft in der UNESCO Weltkulturerbe-Stadt beziehen wir unser Hotel. Den Rest des Tages schlendern wir durch die schöne und romantische Altstadt.
Dass wir in der Hauptstadt der Naxi-Volksgruppe angekommen sind, erkennen wir an den folkloristisch gekleideten Einwohnern.
Der Abend in Lijiang ist nie langweilig: Restaurants und kleine Cafes bieten eine reiche Auswahl an verlockenden Gerichten, und allabendlich finden sich Gäste zum Tanz auf dem Marktplatz ein.
Tag 9. Jade-Drachen-Berg und Naxi-Konzert
Erst sehen wir den Gebirgszug aus der Ferne. Wir nähern uns, fahren bis auf fast 4.500 Meter Höhe und blicken zurück. Glänzender Abschluß des Tages ist das Naxi-Konzert. In allen drei Fällen gibt es viele gute Gelegenheiten für unvergessliche Fotos.
Der Volksmund nennt ihn Teich des Schwarzen Drachens. In dessen Gewässer spiegelt sich der Jade-Drachen-Berg und er ist von Kastanienbäumen sowie von Weiden umgeben, die gleichsam ihre Arme austrecken.
Bei schönem Wetter kann man ihn von Lijiang aus sehen, den Yulong Xue Shan oder Jade-Drachen-Berg. Der Berg ist 5.596 m hoch. Von einer Basisstation aus fahren Busse auf eine Höhe von etwa 3.300 m. Von dort führt eine Seilbahn auf eine Höhe von 4.506 m. Der höchste Punkt des gezimmerten Bretterwegs dürfte dann knapp unter 4.900 m liegen.
Die eine Seite des Massivs formt die eine Kante der Tiger-Sprung-Schlucht.
Seit unserer Ankunft in Lijiang erleben wir die spezielle Kultur der Naxi: die Dongba Kultur - eine Mischung von tibetischem Buddhismus, Islam, Taoismus und Schamanismus.
Die Naxi haben eine sehr lange Geschichte und ein dementsprechend reiches kulturelles Erbe. Ihre piktografischen Schriftzeichen ist die einzige vollständige und systematische Sprache der Welt, die noch aus der Antike überliefert ist. Vor Ewigkeiten schufen die Naxi ihre Donga Kultur.
Am Abend besuchen wir ein Naxi-Konzert. Das Orchester spielt traditionelle Musik auf bis zu 600 Jahre alten Instrumenten. Diese authentische Vorführung erreicht die Herzen aller Zuhörer, sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.
Tag 10. Durch die Tigersprungschlucht
Heute geht es in die Tigersprungschlucht. Nach einer alten Legende wurde die engste Stelle der Schlucht - nur knapp 30 m breit - einst von einem Tiger übersprungen wurde. Daher stammt auch der Name dieses beeindruckenden Naturschauspiels.
Heute lohnt es sich, früh aufzustehen, der Tag wird lang. Nach unserem Frühstück fahren wir mit dem Linienbus bis nach Qiaotou, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Auf dem Weg haben wir den Yangtze (der hier übrigens noch Jinsha Jiang, also "Goldsandfluss", heißt) bereits gesehen. Der längste Fluß Chinas hat hier bereits ca. 1.700 km hinter, bis zur Mündung in Shanghai ins Ostchinesische Meer aber noch etwa 4.900 km vor sich!
In Qiaotou empfangen uns neben der Parkaufsicht auch Esel- und Pferdebesitzer um uns ihre Tiere als Transportmittel anzubieten. Wer das Angebot in Anspruch nehmen will, kann versuchen zu handeln. Wer lieber zu Fuß geht, erhält zumindest ein Stück lang unterhaltsame Begleitung.
Die Wanderung beginnt langsam und eher flach. Immer wieder sehen wir rechts den Yangtze. Allmählich steigt der Weg an. So kommen wir an Reisfeldern und Bauernhäusern vorbei. Eines dieser Bauernhäuser ist bewirtschaftet und wir machen Rast, um uns zu stärken. Ab jetzt seigt der Weg nämlich steil in Serpentinen aufwärts. Nach 28 Biegungen sind wir sind auf fast 3.000 Meter angekommen und haben den anstrengenden Teil geschafft. Ab jetzt geht es zwar noch einige Kilomter weiter aber auf ebenen Pfaden.
Wir erreichen einen Aussichtspunkt, von dem aus man einen herrlichen Blick in die Schlucht hat. Ganz weit unten sehen wir den Felsen, der dieser Schlucht ihren Namen verliehen hat. Auch der Blick in die 15 km lange Schlucht ist atemberaubend und machen alle Mühen mehr als nur wett: Reißendes Wasser aus Gletscherschmelze, das vom Haba- und vom Jade-Drachen Berg herunterschießt hat die Schlucht in Tausenden von Jahren geformt.
Endlich erreichen wir das 5-Finger-Haus, in dem wir unser einfaches Quartier beziehen. Bei schönem Wetter lassen wir uns den Sonnenuntergang nicht entgehen. Die Abendsonne taucht dann die Gipfel des Jade Drachen Bergs in warme Farbtöne.
Tag 11. Fünf Finger
Nach der anstrengenden Wanderung vom Vortag ruhen wir uns in der Höhe und Einsamkeit aus. Die Kinder unserer Gastgeber zeigen uns ihre Heimat und bringen uns zu den Fünf Fingern.
Nachts wird es durchaus kalt, wir sind immerhin in 2.600 Meter Höhe. Außerdem dauert es, bis die ersten wärmenden Sonnenstrahlen ihren Weg in die Schlucht finden. Deswegen lassen wir es langsam angehen. Mittags besteht die Möglichkeit, den Hausberg zu besteigen. Die Fels-Formation, die wie fünf Finger aussehen, haben der Hütte den Namen gegeben. Hinter dem Gebäude geht der Weg weiter, bis zum Gipfel. Das ganze Jahr über, bei jedem Wetter, im Sommer wie im Winter, ist dies die Heimat unserer Gastgeber. Schon die Kinder kennen sich bestens aus und bringen uns nach der Schule auf ihren Hausberg. Dort veranstalten wir ein kleines Bergsteiger-Picknick.
Den Rest des Tages versuchen wir mit unseren chinesischen Gastgebern Informationen auszutauschen. Aufgrund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe und der Sprachbarriere geht das nur langsam. Trotzdem macht es beiden Seiten viel Spaß.
Spätestens beim Abendessen haben wir Freundschaft geschlossen.
Tag 12. Fahrt zum Lugu-See
Nach unserem Abstieg vom 5-Finger Haus und kurzer Besichtigung des Felsen in der Tigersprungschlucht fahren wir an den Lugu See. Hier leben die Mosuo in matriarchalischer Gesllschaftsform zusammen.
Nach dem Abstieg besichtigen wir kurz den Stein, nach dem die Schlucht benannt ist aus nächster Nähe. Danach machen wir uns auf den Weg zum Lugu See.
Wir erreichen am späten Nachmittag Luoshui und beziehen unser Hotel: Anschließend können Sie eine Bootsfahrt auf dem See machen, einen Reitausflug unternehmen und das Mosuo Kultur-Museum besuchen.
Tag 13. Rund um den Lugu-See
Nachdem Sie die Kultur der Mosuo kennengelernt haben, starten wir eine Wanderung um den Lugu See, die Sie nicht nur durch eine atemberaubende Landschaft führt sondern Ihnen noch mehr Einblicke in die Kultur zeigt.
Von einem einheimischen Reiseleiter erhalten wir eine erste Einführung in die Kulur.
Der Lugu See ist ein grosser, kristallklarer See an der Grenze der Provinzen Sichuan und Yunnan auf einer Höhe von etwa 3.500 Metern. Bis auf die Wanderung am Ufer des Sees entlang gibt es keinen Programmpunkt. So haben wir die Möglichkeit, spontan und unverfälscht Einblicke in das Leben der Mosou zu gewinnen.
Tag 14. Wir nähern uns Shangri-La
Wir verabschieden uns von den Mosuo und fahren weiter nach Zhongdian. Seit ein paar Jahren heißt dieser Ort offiziell Shangri-La. Mit der Namensänderung hat sich auch das Stadtbild dieses ehemals eher unbedeutenden Dorfs auf der Handelsstraße von und nach Tibet stark verändert. Die hier schon sichtbare tibetische Architektur mußte einer typischen Großstadt weichen. Nun gibt es einen brandneuen Shangri-La-Airport, es gibt Shangri-La-Bier und Shangri-La-Dreisterne-Hotels und kleine Ortschaften in der Nähe, die sich umbenannt haben in "Das schönste Dorf von Shangri-La".
Mit dem Bus fahren wir weiter nach Zhongdian. Die Strasse schlängelt sich entlang des Yulong Gebirges, vorbei an den Baishui-Terassen. Wir nehmen uns Zeit für die Fahrt durch eine der schönsten Gebiete Chinas. Die Landschaft verändert sich schnell und wir passieren dramatische Wildwasserläufe und schroffe Abhänge.
Jeder Kilometer den wir mehr zurücklegen führt uns weiter hinauf. Wir befinden uns nun ständig in über 3.000 Meter Höhe. Aber auch die Umgebung verändert sich. Wir entdecken die ersten Yaks. Im Wind wehen Gebetsfahnen, wie wir sie aus Tibet kennen. Wir sehen sanftes Grün neben Getreidefeldern und Bauern, die ihr Stroh auf meterhohe Holzgestelle laden. Die Frauen tragen die Chuba, eine wollenes Wickelgewand, ihre Hauben leuchten tiefblau und rot wie die Farben der Pflanzen. Von 500 Enzianarten weltweit wachsen 230 hier, der Geruch von Salbei kriecht in die Nase, wir finden gelbblühender Katzenminze, Wildrosen mit blutroten Stacheln, tiefblauer Ochsenzunge und pinkfarbenen Primeln.
Die Ankunft in Shangri-La aber schockiert uns zunächst. Deswegen sollen wir den weiten Weg bis hier her auf uns genommen haben? Von Romantik keine Spur. Shangri-La ist eine moderne chinesische Großstadt.
Tag 15. Auf der Suche nach Shangri-La
1933 beschreibt James Hilton in seinem Roman "Verlorener Horizont" den Ort Shangri-La als ein verstecktes Paradies: Ein britischer Konsul flieht zusammen mit drei Freunden an Bord eines Flugzeugs aus Indien. Bei der Überquerung des Himalayas muss das Flugzeug wegen Treibstoffmangels in einem abgelegenen Gebirgstal notlanden. Tibeter retten die vier und so verbringen sie eine wunderbare Zeit in paradisischer Landschaft: Sonnenschein, schneebedeckte Berggipfel in der Ferne, Pflanzen in ihrer vollen Blütenpracht und Rinderherden. Die Tibeter führen ein ruhigs und friedliches Leben.
Jahre später machen sich die vier noch einmal auf, um diesen Ort zu suchen. Aber vergebens. Das einzige, was sie behalten haben, ist das tibetische Wort S H A N G R I - L A: 'Die Sonne und den Mond im Herzen'.
Zum Abschied von dieser sagenhaften Region suchen wir unser Shangri-La. Wir leihen uns Fahrräder und fahren gemeinsam zum Bitahai, also zum Bita See. In der Mitte des Sees liegt eine Insel. Vor allem im Juni ist sie von einem Blumenmeer überdeckt. Mit ein bisschen Glück sehen wir den vom Aussterben bedrohten Weiβlippenhirsch.
Abends lernen wir die exzellente Lhasa-Küche kennen.
Tag 16. 800 Mönche in Sanzanlin
Die Enttäuschung beim Anblick der Stadt Shangri-La macht das Sanzalin Kloster wieder wett.
Wir wachen auf und es ist bitter kalt. Kein Wunder, wir befinden uns in über 3.000 Meter Höhe. Deswegen ist das wärmende Frühstück wichtig und gut.
Wir besuchen heute das tibetische Sanzanlin Kloster, das angelegt ist wie der Potala Palast in Lhasa. Hier leben 800 Mönche. Der fünf-stöckige tibetische Bau ist verziert mit Holzschnitzereien und vergoldeten Dachziegeln. Langsam nähern wir uns diesem heiligen Ort. In acht Zeremonienhallen leben die Mönche nach buddhistischen Regeln. Eine Führung durch einen Teil des Klosters (teilweise für Frauen kein Zutritt!) bringt uns der uns so fremden Religion ein bisschen näher. Es bleibt genug Zeit, um diese einmalige Atmosphäre zu genießen.
Nach dem Mittagessen fahren wir zum Sahngri-La Airport. Von dort fliegen wir zurück nach Kunming. Fast zwei Wochen durch den Nord-Osten Yunnans liegen hinter uns und wir können von einer ganzen Reihe von Highlights berichten.
Tag 17. Abschied von Yunnan
Der Ausgangspunkt unserer Reise ist gleichzeitig auch wieder Endpunkt.
Vor zwei Wochen haben wir Kunming verlassen, nun sind wir wieder zurück. Wir fühlen uns heute fast wie zu Hause. Was vor ein paar Tagen noch fremd und exotisch war, ist inzwischen zur Normalität geworden. Wie selbstverständlich bewegen wir uns in der Stadt.
Zum Abschied kann jeder noch einmal seine Lieblingsplätze besuchen. Den Markt, den Temple, den See, den Cuihu Park, die Fußgängerzone samt Shoppingmalls, ein Across-The-Bridge-Restaurant, das Univiertel, oder, oder, oder.
Am Abend nehmen wir in einem Chinesisches Restaurant Abschied von Yunnan.
Tag 18. Rückflug nach Hause
Wir fliegen mit Air China von Kunming nach Peking und nach kurzem Aufenthalt weiter nach München.
Nach dem letzten Frühstück im Restaurant unseres Hotels fahren wir zum Internatinalen Flughafen von Kunming. Von dort fliegen wir mit einem Inlandsflug in knapp drei Stunden nach Peking. Dort startet dann unser Flug CA961 um 13:40 Uhr Ortszeit in Richtung Westen. Der Heimflug dauert 11 Stunden und so landen wir gegen 17:40 Uhr sicher in München.
Unser Abenteuer geht zu Ende. Getreu dem Motto "Nach dem Abenteuer ist vor dem Abenteuer" schmieden wir schon wieder Pläne für unsere nächste Reise. Egal wohin, Peter kommt mit!
Bilder
Fotos von 'Peter Kommt Mit' von der Tigersprungschlucht
Wichtige Infos
Charakter
Übernachtung
Alle Hotels sind mit Bedacht ausgewählt und zeichnen sich entweder durch überdurchschnittlich hohen
Komfort oder durch die aussergewöhnlich günstige Lage (und manchmal auch durch beides) aus.
In der Regel handelt es sich um chinesische Hotels mit internationalem Standard.
Verpflegung
Gruppengröße
Verschiedenes
Leistungen die überzeugen
Flug
(2) Inlandsflug mit Air China (oder gleichwertig) von Shangri La nach Kunming in der Economy Class
(3) Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren
Transfer
Übernachtung
(6) Zwei Nächte in der Tigersprungschlucht in einem Gästehaus
Verpflegung
Service
(9) Visagebühr (China) mit Reisepass-Original
(10) zertifizierte, deutschsprachige China-Spezialisten vor Ort
(11) umfangreiches Infopaket
Ausflüge
(13) Eintritt zur Tigersprungschlucht
(14) Eintritt in das Konzert der Naxi in Lijiang
(15) Eintritt zu den Drei Pagoden in Dali
(16) Miete für ein Fahrrad in Shangri-La
(17) einheimischer Führer der Mosuo
(18) Bergfahrt mit der Sessel-, Talfahrt mit der Seilbahn am Cangshan
Reiseanmeldung
Online
Schriftlich
Telefonisch
- skype Peter Höcherl

