Thailand

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Thailand

BangkokBangkok, eine Hölle aus Lärm, Hitze, Smog und Dreck?
Das ist längst Vergangenheit!
Die Hauptsatdt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Mülleimer in Bangkok werden mehrmals täglich geleert und gereinigt. Inzwischen wird mit einer Geldstrafe geahndet, wer Papier oder Müll auf die Strasse wirft. Die Konsequenz: Die Stadt ist sauber.
Es gibt aber noch mehr Staunenswertes: Nämlich die Lösung der Verkehrsprobleme. Die meisten Tuk-Tuks werden nicht mehr mit stinkenden Zweitaktern, sondern mit Gasmotoren angetrieben, statt uralter Dieselstinker fahren moderne Busse mit Klimaanlage und TV-Programm, um die Fahrt attraktiver zu machen. Hochstraßen sorgen für flüssigere Fahrt und der Sky Train entlastet den Verkehr zusätzlich.
Der Golden Mount ist eine der überragenden Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Auf einem 81 Meter hohen, künstlich aufgeschütteten Berg erhebt sich der mit unzähligen vergoldeten Mosaiksteinchen beklebte Chedi des Wat Srakes Rajavaramahavihara. Im Innerem befindet sich eine Reliquie des ersten Buddha Siddhartha Gautama. Der Berg wirkt wie eine Oase in der Stadt. Die bekanntesten Attraktionen Bangkoks sind nahe: Grand Palace und Wat Phra Kaeo (Tempel des Smaragd-Buddha), Jim Thompsons Thaihaus, der Chao Phraya und die Kanäle von Bangkok (Khlongs).
 
 
Chiang MaiChiang Mai wird wegen ihrer wunderschönen Umgebung schwärmerisch auch Rose des Nordens genannt.
Die drittgrößte Stadt Thailands ist geographisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Nordens.
Das Stadtzentrum liegt innerhalb der Stadtmauern. Der Fluss Maenam Ping schließt es in einem Viereck ein.
Chiang Mai selbst und seine Umgebung bieten viele lohnenswerte Ausflugziele. So ist Chiang Mai ein idealer Ausgangspunkt für Floßfahrten auf den Flüssen Nordthailands oder für Trekking-Touren in die Berge nördlich von Chiang Mai.
Die Kochschulen der Stadt sind berühmt für die typische südostasiatische Art und Weise, Einblicke in die Kunst der Thailändischen Küche zu gewähren.
Für jeden Besucher Chiang Mai`s gehört ein Ausflug zum Doi Suthep, dem heiligen Berg von Chiang Mai zum Pflichtprogramm. Wat Pra That Doi Suthep ist mit Sicherheit der bekannteste Tempel der Region und Wallfahrtsort für viele gläubige Buddhisten.
 
 
MekongMutter aller Wasser
 
 
Goldenes DreieckEines der weltgrößten Anbaugebiete von Schlafmohn zur Herstellung von Opium genießt als "Goldenes Dreieck" einen eher zweifelhaften Ruhm. Sein südlicher Zipfel bedeckt auch Teile der Berge Nordthailands. Den grüßten Anteil an Anbaufläche und Opiumproduktion haben aber Nordlaos, Nordmyanmar und Südchina. Das von Touristen besuchte "Goldene Dreieck" ist das Dreiländereck von Thailand, Laos und Myanmar am Zusammenfluss von Mae Sai und Mekong. Das malerische Flusstal in der Provinz Chiang Rai ist sicherlich eine der landschaftlichen Hauptattraktionen von Nordthailand, von Schlafmohnfeldern oder gar Opiumkarawanen findet sich hier keine Spur. Die Schlafmohnfelder befinden sich hauptsächlich in unzugänglichen Grenzgebieten ab etwa 1 000 Meter Höhe und bedecken flächenmäßig einen nur sehr kleinen Teil des Nordens. Kleinere Felder, die Sie als Reisender mancherorts sehen können, sind geduldet und dienen der jeweiligen Dorfgemeinschaft wie seit eh und je u.a. als Rohstofflieferant für traditionelle Arzneien.
 
 
Phu Chee FahPhu Chee Fah
 
 
AyutthayaIm 14. Jahrhundert entstand ein großes Machtzentrum in Siam, dem heutigen Thailand: Das Königreich Ayutthaya, die "gesegnete Stadt der Engel und Könige". König Narusean besiegt im 17. Jahrhundert seinen burmesischen Rivalen. Von jetzt an wird das Königreich Ayutthaya zur Legende. Die Stadt ist größer als die damaligen Hauptstädte der westlichen Welt. 62 Meter hoch ragt die Spitze des Chedi in den Himmel. Diesen Tempel, den Wat Yai Chai Mongkol, ließ der siegreiche König zur Erinnerung an das Duell mit den Kriegselefanten bauen. Es entstehen prächtige Tempel, farbenfrohe Paläste und goldene Buddhas.
Mehrere Belagerungen durch die Burmesen konnte sie im Laufe der Geschichte überstehen. 1767 aber -
nach zweijähriger Belagerung - nehmen burmesiche Truppen die Stadt ein und zerstören alles. Sie plündern und morden. Ayutthaya, die gesegnete Stadt der Engel und Könige, war tot.
Und dennoch gibt es kaum eine Ruinenstadt in der Welt, die so viel Würde ausstrahlt, die noch in den zerschlagenen Bildern, Skulpturen und Gebäuden von der großen Idee erzählt: Alles mußt du hinter dir lassen, wenn du ein Erleuchteter sein möchtest.
 
 
SukothaiSukhothai gilt als erstes Königreich in Thailand. Die Hauptstadt erhielt 1238 ihr Unabhängigkeit. Damals herrschten neun Könige über ein weites Gebiet. 1376 wurde Sukhothai von den Herrschern Ayuthayas eingegliedert.
König Ramkhamhaeng war der berühmteste aller Könige von Sukhothai. Unter ihm wurde das Thai „Alphabet“ entwickelt und der Einfluß der Stadt weit über seinbe Grenzen ausgedehnt.
Sukhothai liegt ca. 450 Kilometer nörllich von Bangkok, zwischen Chaing Mai und Bangkok. Die Busfahrt dauert ca. 6 Stunden. Daneben gibt es tägliche Zugverbindungen sowie Flüge.